Sarah Böning · Schlüsselrollen-Kit

Dein Weg zur
nächsten Schlüsselrolle.

Alles, was ihr für eine gute Besetzung braucht – in der richtigen Reihenfolge. Diese Seite zeigt euch, was wann dran ist, was ihr selbst ausfüllt, und wo ihr euch am Beispiel orientieren könnt.

Mitarbeiter gewinnen, die bleiben.
Bevor es losgeht

Schau dir kurz das Video an.

Unter 2 Minuten: Sarah gibt euch die wichtigsten Highlights – was wann passiert und wo euer aktives Mitwirken besonders wichtig ist. Bitte anschauen, bevor ihr startet!

Sarah Böning
Wer begleitet euch durchs Kit?
Sarah Böning, Sparringspartnerin für Personalentscheidungen in 140+ Unternehmen, sowie Trainerin in über 100 weiteren Unternehmen. Über 15 Jahre Führungsverantwortung im Recruiting, zuletzt als Head of Talent Acquisition bei MHP / Porsche AG.
Der Ablauf auf einen Blick

6 Schritte, in genau dieser Reihenfolge.

Schritt 1 ist eure eigentliche Content-Arbeit – das Fundament von allem Weiteren. Ab Schritt 2 entsteht der Rest automatisiert per KI. Wichtig: Prüft bitte direkt nach jedem einzelnen Schritt das Ergebnis inhaltlich sorgfältig – aus Sicht von, je nach Involvement, HR, Fachbereich und/oder Management. Ein aktiver Qualitäts-Loop nach jedem Schritt statt erst ganz am Ende, sonst gilt wie bei jeder KI: shit in, shit out.

🤖Wer mag: Aus diesem Kit lässt sich auch ein eigener KI-Agent bauen, der euch per Chat durch alle 6 Schritte führt statt einzelner Copy-Paste-Prompts. Mehr dazu ganz unten auf dieser Seite →
Schritt 1 von 6

Anforderungsaufnahme.

Die Basis für alles Weitere: Klarheit darüber, wen ihr sucht. Pflicht: der zukünftige Vorgesetzte bzw. Team Lead der Rolle. Ideal: zusätzlich 1–2 aktuelle Stelleninhaber:innen (wenn es diese gibt) oder eng angrenzende Schnittstellen. HR ist idealerweise direkt im Termin dabei, wenn zeitlich möglich – Plan B: HR wird hinzugezogen, sobald das interne Anforderungsprofil aus Schritt 2 vorliegt. Je nach Rolle lohnt es sich, auch das Management beim Ergebnis mit abzuholen.

ca. 20–60 Min.Vorlage zum Ausfüllen oder Einsprechen
💬Pro-Tipp: Lest die Fragen laut vor und sprecht frei, was euch dazu einfällt. Das fällt vielen leichter als eine Word-Vorlage auszufüllen – weil man beim Schreiben oft schon überlegt, wie es „gut klingen“ könnte. In diesem Schritt zählt aber nur die reine Content-Sammlung, noch kein Marketing-Style. Macht dafür am besten ein Meeting mit euch selbst – zum Beispiel über Teams – und zeichnet es auf, damit ihr danach ein Wort-Transkript habt. Aus dem Transkript (oder der ausgefüllten Vorlage) entsteht in Schritt 2 automatisch das strukturierte Profil. Ideal: 1–2 aktuelle Stelleninhaber:innen sind im selben Call dabei.
🎧Wenn du dich auf diesen wichtigen Schritt mehr einstimmen möchtest und eh bald im Auto oder auf einem Spaziergang bist, empfehle ich dir die Podcast-Folge „Recruiting für Führungskräfte, Teil 3: Storytelling & Anforderungsanalyse“ zum Einschwingen – als Video auf YouTube oder zum Hören im Podcast. PS: Magst du dich generell mal in meinen Podcast mit Tipps fürs KMU-Recruiting einhören?
Schritt 2 von 6

Internes Anforderungsprofil erstellen.

Aus eurer ausgefüllten Vorlage oder eurem Teams-Transkript – für viele der einfachere Weg, weil man beim Sprechen freier denkt als beim Schreiben – macht ein KI-Prompt automatisch ein strukturiertes, internes Arbeitsdokument. Das ist kein Kandidatendokument und dient rein internen Zwecken, damit alle involvierten Personen denselben Ist-Stand kennen.

Per KI-PromptNur intern
⚠️Wichtig: Der Inhalt muss zu 100 % stimmen – geprüft aus Sicht von HR, Fachbereich und Management. Das ist die Basis für alles Weitere. Checkt dabei auch, ob die KI das Transkript korrekt verarbeitet hat.
Das Beispiel zeigt euch anhand eines senioren Mitarbeiters für den Vertrieb, wie das Ergebnis aussehen kann – nicht zum Abschreiben, sondern zur Orientierung.
Schritt 3 von 6

Stellenanzeige-Draft erstellen.

Aus dem finalisierten internen Profil erstellt ein weiterer KI-Prompt einen Rohentwurf für die externe Anzeige, inklusive Titel-Vorschlägen, Foto-Empfehlung und Hook-Überschrift.

Per KI-PromptRohentwurf – noch nicht veröffentlichen
Wichtig: Wording und Tonalität unbedingt auf eure eigene Unternehmenskultur anpassen (manuell oder auch mit KI-Anweisungen) – das ist kein optionaler Feinschliff, sondern entscheidend dafür, dass die Anzeige am Ende authentisch zu euch passt.
Wichtig · vor der Veröffentlichung · Schritt 4 von 6

Screening-Kriterien (A/B/C) vorbereiten.

Bevor die Anzeige online geht: Legt bitte fest, wie ihr eingehende Bewerbungen einstufen werdet – auf Basis der Muss- und Nice-to-have-Kriterien aus eurem Anforderungsprofil. So habt ihr das Prüf-Schema griffbereit, sobald die ersten Bewerbungen kommen, statt es erst mittendrin unter Zeitdruck zu bauen. Die Aufbereitung von Lebensläufen schwankt stark, und man reagiert dabei durchaus stark subjektiv und individuell – deshalb legt vorher fest, welche Kriterien für eine Einladung zum 1. Telefonat wirklich essenziell sind, statt das erst im Moment des Lesens zu entscheiden.

Per KI-PromptVor Live-Schaltung erledigen
Dazu gehören: die A/B/C-Logik, ein Richtwert für „wann die Anzeige pausieren“, und ein fertiger, warmherziger Absage-Text für C-Kandidat:innen. Das Beispiel zeigt die A/B/C-Einstufung anhand der Sales-Rolle.
Schritt 5 von 6

Anzeige veröffentlichen.

Jetzt erst geht die Stellenanzeige online.

Kein Dokument – 3 Praxis-Tipps

Veröffentlichen: Postet die Anzeige über eure eigene Website und euer HR-/Bewerbermanagement-System.

Habt ihr das noch nicht und sucht erstmal nur 1–2 Stellen? Ein pragmatischer, günstiger und smarter Einstieg: legt die Stelle bei join.com/de an (keine Werbung meinerseits, keine Kooperation – einfach gute Erfahrungswerte).

Selbsttest: Sucht die Stelle bei Google – ohne euren Firmennamen einzugeben. Prüft dabei gezielt, ob sie bei „Google for Jobs“ auffindbar ist. Und testet, ob euch auch KI-Tools finden und die Stelle Kandidat:innen empfehlen.

Team informieren: Macht euer eigenes Team auf das neue Posting aufmerksam, sobald es online ist – der einfachste Hebel für Mitarbeiter-werben-Mitarbeiter. Auch ein LinkedIn-Post von Kolleg:innen oder Werbung über den eigenen WhatsApp-Status helfen dabei.

Reicht die Anzeige allein nicht? Neben Post & Pray gibt es weitere Recruiting-Kanäle wie Active Sourcing (as a Service), gesteuertes Mitarbeiter-werben-Mitarbeiter, organische Reichweite auf LinkedIn, Performance Recruiting, Social Media Marketing oder Headhunting & Co. Genau darum geht es in meinem Recruiting Programm – langfristig spannend, wenn die reine Anzeige nicht genug qualitativ passende Bewerbungen bringt. Mehr dazu weiter unten auf dieser Seite.

Schritt 6 von 6

Interviews führen.

Ihr bekommt hiermit eine direkte Empfehlung für euren gesamten Recruitingprozess: welche Schritte, wie lange, und mit welchen Fragen – inklusive Beobachtungs-Ankern und Scorecard je Phase. Der Leitfaden begleitet euch durch alle vier Phasen des Kennenlernprozesses: Telefonat, 1. Kennenlernen, 2. Kennenlernen und Closing.

Ein Punkt vorab: Time is running. Sobald passende Kandidat:innen im Prozess sind, seid so schnell wie möglich – jeder Tag zählt, egal ob aktuell eher Arbeitgeber- oder Arbeitnehmermarkt ist. Die beste, zu euch passende Person ist vermutlich nicht nur bei euch im Rennen. Differenziert euch über Schnelligkeit, einen klaren professionellen Prozess und eure Menschlichkeit durch eure Kultur.

Und keine Sorge wegen der Seitenzahl des Leitfadens: Er spiegelt den kompletten Prozess vom 1. Call bis zum Vertragscall, bindet alle Beteiligten ein und liefert klare Go- und No-Go-Hinweise sowie – besonders wichtig – Beurteilungs-Anker, mit denen ihr einordnen könnt, welche Kandidat:innen besser oder weniger gut zu euren Anforderungen passen. Geht ihr Schritt für Schritt durch, nimmt er euch dabei leicht an die Hand, die richtigen Fragen zu stellen.

Per KI-PromptBeispiel zur Orientierung
Enthält: die sog. STAR-Methode für verhaltensbasierte Fragen, Plan A/B für Kandidat:innen mit und ohne einschlägige Vorerfahrung, und der Leitfaden gibt Hinweise zur Rechtssicherheit. Aus der Wissenschaft ist bekannt: Strukturierte Prozesse führen zu einer deutlich höheren Prognosegüte und Reduktion von Früh-Fluktuation, sodass so ein klarer Interview-Fahrplan sehr wichtig ist. Wenn Hilfe für den Bewerbungsalltag oder das Gespräch mit Kandidat:innen benötigt wird, komm gerne auf mich zu – in meinem Recruiting Programm üben wir auch solche Gespräche, um mehr Routine und Klarheit zu gewinnen. Der Leitfaden ist das eine, das konsequente Anwenden das andere.
Wenn's mal hakt

Ihr müsst das nicht allein durchziehen.

Jeder Schritt kann auch gemeinsam mit mir besprochen werden – als Sparring, wenn eine Entscheidung ansteht, oder als Deep-Dive, wenn der ganze Prozess mal durchleuchtet werden soll.

Sarah Böning
Und danach?
Dieses Kit ist der smarte Einstieg. Von hier aus geht's weiter – über die kostenfreie Schlüsselrollen-Runde bis zum persönlichen 1:1 Sparring, wenn's um eine ganz konkrete Rolle geht.
Kleiner Sneak Preview: Die KI-Prompts in diesem Kit sind einzelne Bausteine – passend, je nachdem wie weit ihr im Unternehmen mit KI seid. Im Programm geht es danach um klare KI-Skills als eigene Dateien und einen agentischeren Aufbau, der noch mehr automatisiert.
✓ Das hast du schon

Das Schlüsselrollen-Kit

Anforderungsprofil-Vorlage, KI-Prompts und Kurzguide „Bauchgefühl strukturieren und Klarheit für Personalentscheidungen gewinnen“ – sofort einsetzbar, ohne riesen Workload, attraktives Ergebnis für eure Zielgruppe.

49 € · geschafft

Die Schlüsselrollen-Runde

Monatliches Live-Format für Geschäftsführung und Führungskräfte, oder HR in KMU. Hot-Seat-Prinzip, max. 5 Plätze. Konkrete Fälle, direkte Einschätzung – live Feedback.

Kostenlos · talentcentric.de/runde

90 Minuten 1:1 Sparring

Im Idealfall habt ihr das Kit schon genutzt und sucht jetzt den persönlichen Feinschliff oder mündlichen Austausch zu einer ganz konkreten Schlüsselrolle, bei der ihr keine weitere Fehlentscheidung riskieren wollt – gemeinsamer Blick auf eure Situation, mit klarem Fahrplan raus.

590 € · Termin sichern

Der vollständige Weg – je nach Ausgangssituation

Dieses Kit · 49 €
Schlüsselrollen-Runde · kostenlos
1:1 Sparring · 590 €
Live-Programm Phase 1: Besetzung akuter Schlüsselpositionen
Live-Programm Phase 2: Langfristige, nachhaltige Lösung

Beide Phasen sind Gruppen-Programme mit mehreren KMU gemeinsam, live-online als Hybrid-Konzept – eine Mischung aus Self-Learning und Live-Begleitung, bei der ihr auch voneinander lernt. Beide Phasen auch als Bundle verfügbar.

Noch unsicher, welcher Schritt der richtige ist? Buch dir jetzt deinen kostenfreien 25-Min-Kennenlerntermin – remote, ohne Verpflichtung.

Termin sichern →

Alternativ: sarah.boening@talentcentric.de · +49 151 15839250

Für alle, die selbst experimentieren möchten

Das Kit als eigener KI-Agent statt Copy-Paste-Prompt.

Wer mag, kann sich aus diesem Kit auch einen geführten Chat-Assistenten bauen – statt jeden der 6 KI-Prompts einzeln zu kopieren, chattet ihr euch damit einmal komplett durch alle 6 Schritte. Der Agent fragt nach, was er braucht, hält sich an dieselbe Struktur wie die Prompts oben, und liefert am Ende jedes Schritts das fertige Dokument.

Kostenlos einzurichtenEigener ChatGPT- oder Claude-Account nötig
🤖So richtest du es in ChatGPT ein: Eigenes GPT erstellen ("Meine GPTs" → "GPT erstellen"), unter „Anweisungen" den Text aus der Agent-Instruction einfügen (Google Doc öffnen, Text kopieren), unter „Wissen" die Wissensbasis-Datei hochladen – dafür das Wissensbasis-Dokument einmal herunterladen (Datei → Herunterladen → Microsoft Word oder Nur Text), dann hier hochladen. Voraussetzung: ChatGPT Plus oder Team.
✳️So richtest du es in Claude ein: Neues Projekt anlegen, unter „Projektwissen" die heruntergeladene Wissensbasis-Datei hochladen, unter „Custom Instructions" (Zahnrad-Symbol im Projekt) den Text aus der Agent-Instruction einfügen. Voraussetzung: Claude Pro oder Team.
Kleiner Hinweis: Das ist ein Experimentierangebot für alle, die selbst mit KI-Agenten arbeiten möchten – kein Muss. Die Schritt-für-Schritt-Prompts oben auf dieser Seite funktionieren genauso gut auch ohne diese Einrichtung.
Sarah Böning
Geschafft

Ihr habt alle 6 Schritte durch.

Glückwunsch zu diesem Prozess, den durchdachten Gedanken dahinter und dem Schritt-für-Schritt-Vorgehen. Jetzt wünsche ich euch viel Erfolg dabei, passende Bewerbungen zu bekommen – und vor allem tolle Menschen und Persönlichkeiten kennenzulernen.

Denkt daran: Jeder Mensch hat seine eigenen Talente und Fähigkeiten – natürlich passen nicht alle zu euren Anforderungen. Deshalb meine Empfehlung: eine gute Candidate Journey für alle. Die passende Person stellt ihr am Ende ein, die anderen bleiben trotzdem Teil eures wertvollen Netzwerks – man sieht sich bekanntlich im Leben manchmal zweimal ;-)

Recruiting soll Freude machen – nun viel Spaß dabei!

Sarah Böning